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Sonntag, 9. Dezember 2012

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Editorial


Das Geschäft mit dem Mitleid

Alle Jahre wieder, und das immer zum Jahresende, schwärmt eine besondere Menschenart aus, die auf das Geld anderer Mitmenschen aus sind.

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Meistens sind es Personen seriösen Aussehens aber es gibt auch solche, die durch ihre bewusste Darstellungsart von Armut und gesundheitlicher Beeinträchtigung, das Mitleid wecken möchten. Und gerade die Vorweihnachtszeit ist ein willkommener Grund, bei spendablen Frauen und Männern tiefe Emotionen hervor zu rufen, die bereit sind Ihr Geld denen zu geben die zu den “Klinkenputzern”, “Schnorrern” und Opportunisten gehören. Beängstigend ist auch, dass die Zahl der Betrüger immer mehr zunimmt und das die Bevölkerung dadurch auch immer skeptischer wird..

Sicherlich kann man karitativ und zum Teil auch ehrenamtliche helfende Institutionen nicht mit den dubiosen Personen in einen Topf werfen. Aber die Vielzahl von Leute, die für fast alles (auch für unlogisches) um Spenden energisch auffordern, macht es dem Otto-Normal-Verbraucher schwer, den Durchblick zu behalten. Und in den Momenten der vorweihnachtlichen Zeit, wird so schon mal die eine oder der eine “seine Interpretation” vom Leid, Tod, Verzweiflung und vom schlimmen Schicksalsschlag erzählen, damit sie bei einigen Mitmenschen zu tiefst bedauert werden und zur Tränen berührt sind. Je erschütternder die Story ist, um so leichter fließt das Geld anderen aus der Tasche.

Dann ist es nur eine Frage des eigenen Gemütszustandes (oder des moralischen Drucks), dass man dann von seinen Gefühlen überwältigt wird, zwangsläufig zur Geldbörse greift und… seine Euros in die fremde Hand gibt, dessen Verbleib nicht kontrollierbar ist . Wie kann man eigentlich denen, die wirklich Hilfebedürftig sind, von denen unterscheiden, die es nur vorgaukeln, dass sie auch wirklich in der Not sind?

Man kann höchstens die Augen offen halten und die wahren Hilfebedürftigen daran erkennen, dass sie ihre Betroffenheit, ihren Kummer und ihr Elend nicht in großen Tönen und in theatralischen Äußerungen von sich geben. Sie ertragen ihr Schicksal leise und sind kaum von der Umwelt wahrnehmbar. Hier finden sich die, die unser Mitleid brauchen. Es könnte der unmittelbare Nachbar sein…..

Frohe Weihnachten!

Ihr W. Albrecht-Jendreyko

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